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Wie schon in den letzten beiden Jahren machten wir uns auch dieses Mal am
letzten September- wochenende auf, um am Strand von Damp unsere Drachen steigen
zu lassen. Und die lange Anreise hat sich wieder einmal gelohnt.
Am Samstag hatten wir alle mit den unberechenbaren Windverhältnissen zu kämpfen, da der Wind von der Landseite her kam und durch die hohen Gebäude arg verwirbelt war. Doch war jeder Aktive bemüht, den zahlreich gekommenen Zuschauern dennoch seine Drachen zu präsentieren. Auch den Megabite erwischte es, er mußte seinen Auftritt verschieben, weil beim ersten Startversuch ein großer Riss im Stoff entstand, der weitere Versuche unmöglich machte. Doch bis zum Sonntag war dieser geflickt und das Ungetüm konnte sich unter begeistertem Applaus der Zuschauer über den Strand erheben.
Und es gab wieder viele schöne Drachen zu sehen, hier jemand hervor zu
heben, ist unmöglich. Besonders haben uns die Drachen von Maud und Johan
aus
Gotland / Schweden gefallen, die nur aus am Strand gesammelten Federn bestehen
und an einer Angelrute steigen gelassen wurden.
Zum Nachtfliegen am Samstag war uns in diesem Jahr das Wetter hold. Im letzten Jahr hatte starker Nebel das Vergnügen stark beeinträchtigt, doch dieses Mal konnten die Zuschauer das Nachtspektakel so richtig geniessen. Nach den Vorführungen einiger Drachenflieger (auch unsere Eulen, es waren zwar nur vier, kamen zum Einsatz) führte Detlef Bannier mit seinen aufblasbaren Skulpturen das Märchen " Peter und der Wolf " auf, und eine imposantes Höhenfeuerwerk schloss den Abend am Strand ab.
Am Sonntag war der Wind etwas günstiger, und schon bald zeigten sich viele Drachen am Himmel. Auch vereinzelte Regentropfen konnten keinen aufhalten, und es wurde wieder ein schöner Tag. Nur schade, dass wir am frühen Nachmittag feststellen mussten, dass der Film in unserer Kamera nicht transportiert hatte und somit die ganzen Fotos nichts geworden waren. Gott sei Dank hatten wir nicht nur die eine Kamera dabei, und so gibt es doch noch einige Bilder zu sehen.
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Damp ist kein Drachenfest wie jedes andere. Doch wie in den vergangenen Jahren haben wir uns wieder sehr wohl gefühlt.