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Bereits zum vierten Mal besuchten wir das Drachenfest in Warnemünde, das in diesem Jahr zum 10. Mal von Hans Snoek und der Ostsee-Zeitung veranstaltet wurde. Wir waren nach Lemwerder weiter nach Schweden in Urlaub gefahren und haben unseren Urlaub eigens für dieses Fest unterbrochen. Doch schon auf der Anreise zur Fähre in Schweden erreichte uns die erste Nachricht, dass dieses Drachenfest wohl das letzte dieser Art in Warnemünde sei.
Nach sechsstündiger Überfahrt kamen wir in Rostock an und fuhren hinüber nach Diedrichshagen, wo wir Drachenflieger wie in den vergangenen Jahren untergebracht waren. Das traditionelle Grillen war noch im Gange, doch bereits auf dem Parkplatz informierte uns Hans Snoek darüber, dass er am Abend den Drachenfliegern mitgeteilt hatte, dass er kein weiteres Drachenfest in Warnemünde mehr organisieren würde.
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Schade nur, dass der direkte Kontakt zum Publikum etwas fehlte, und da im Gegensatz zum vergangenen Jahr die Radiobühne unten am Strand aufgebaut wurde, war es unmöglich, das Geschehen am Himmel zu moderieren. Je nach Standpunkt hörte man mal die eine, mal die andere Musik, mal auch nur ein Mischmasch, und so konnte man Hans Snoek nicht verübeln, daß er seine Kommentare und Ansagen auf das absolut Notwendige beschränkte und ansonsten nur das Geschehen auf dem Drachenfeld mit sichtlichem Vergnügen beobachtete. Augenfällig war ansonsten noch, wie sehr die Anwesenheit eines Fernsehteams die Aktivitäten mancher Drachenflieger beeinflussen kann.
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Den Tag schloss ein Nachtflug-Programm ab, das man auch als Drachenflieger so
richtig geniessen konnte, neben dem abschliessenden Drachen-Feuerwerk von Uwe
und Ulla hat uns ganz besonders der Auftritt von "Filou" gefallen, es
war einfach genial, wie das Erscheinen des Windes visualisiert wurde.
Am Sonntag lief alles etwas geruhsamer, der heisse Samstag hatte wohl seine Spuren hinterlassen. Am frühen Nachmittag begann dann die allgemeine Aufbruchstimmung, teilweise mußten die Drachenflieger ja noch etliche Kilometer zuücklegen, um wieder nach Hause zu kommen. Wir konnten den Tag jedoch noch bis zum Ende geniessen und mit einigen anderen noch einen schönen Abend verbringen, bevor wir am Montag wieder die Fähre in Richtung Schweden nahmen, um unseren Urlaub bei herrlichem Wetter fortzusetzen.
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