Über den Autor (und manch anderes)
20. März 1970:
 
Der neue US - amerikanische Raumtransporter X 24 absolviert mit Erfolg seinen ersten Flug.
 
Auf dem Flughafen Köln/Bonn wird eine der modernsten Abfertigungsanlagen ihrer Bestimmung übergeben. Die Anlage wird in Anwesenheit des damaligen Bundespräsidenten, Gustav Heinemann,
eröffnet.
 
Und: Ich werde geboren.
 
Unschwer kann man erkennen, daß das österreichische Getränk Red Bull zu meinen lebensnotwendigen Dingen gehört.
Der "Red Bull GmbH, A-5330 Fuschl am See" sei Dank.
Ich lebe in der Nähe des schwäbischen Meeres, in einem kleinen Ort bei Engen.
 
Ich habe den Beruf des Maler und Lackierers erlernt und bin zur Zeit mitten in den Meisterprüfungen, aber nun nutze ich die Zeit um Weihnachten, und bastle an dieser für die ganze Welt unentbehrlichen Homepage. *g*
 
Auf das Einhorn kam ich ca.1985, da sah ich zum ersten mal den Film "Das letzte Einhorn", seitdem fasziniert und verzaubert mich alles, was mit diesen wunderbaren Fabelwesen zu tun hat.
Ich sammle so ziemlich alles, was mit Einhörnern zu tun hat, seien es Glasfiguren, Bilder, Bücher oder sonst etwas.
 
Von 1988 bis 1991 fuhr ich einen Mitsubishi L300 Kasten, dieses Auto erwies sich zu damaliger Zeit als recht praktisch, wie soll ich sagen, man war halt jung und verrückt.
(Verrückt bin ich noch heute, aber nicht mehr so jung)
Irgendwann waren 87 PS aber einfach zu wenig, so sagte ich zu meiner damaligen:
"Komm Chefin, wir gehen einen Rennwagen kaufen".
Nun gut, es wurde kein Rennwagen, aber da ich nunmal auf gediegens, ruhiges Fahren Wert lege, wurde es mein erster Opel "Monza", ein 2,5 Liter Modell mit136 PS und sechs Zylindern.
Tja, wie das so ist, in kürzester Zeit erwies sich dieser Kauf als viel zu teuer, das Getriebe streikte im Rückwärtsgang, der hintere linke Radlauf fiel bald ab, und auch ansonsten nagte ein wenig der Zahn der Zeit am Blech. Also: Große Überlegung: wegschmeißen oder richten?
Der Monza wurde gerichtet.
 
Im Urzustad war das Auto opalgrünmetallic, wahrscheinlich hat sich ein später Vertreter der Blumenkinderzeit diese Farbe ausgedacht, und so entschied man sich für die Farbe schwarz.
Als es an das Demontieren der Teile ging, wurde die Frage immer lauter, ob man die Karosserie nicht doch lieber zu Konservendosen verarbeitet hätte, doch es gab kein Zurück mehr.
Ein 3,0Liter - Triebwerk mit anderer Nockenwelle kam rein, das gute alte Getrag - 5Gang Getriebe passte auch wunderbar an den Motor und in den Getriebetunnel, wo zuvor das zerbröselte 4Gang seinen Dienst verrichtete.
Kurz vor der Lackierung kamen noch einige optische Veränderungen, so wurde zum Beispiel die Heckpartie ihrer Stoßstange beraubt, und alles, was dann nicht in`s Bild passte, wurde gnadenlos mit Zinn und Feinspachtel geglättet.
Es sollte auch nicht lange dauern, bis der Erste sich diesen "Hintern" aus der Nähe betrachtete, und seinen Daihatsu mittendrin parkte. Danke!
Die Krönung aber war (den Bayerischen Motorenwerken sei Dank) ein Luftmengenmesser aus dem 635Csi oder dem 525i...ich weiß es nicht mehr....auf jeden fall rannte der Monza nach Einbau dieses unscheinbaren Teils wie entfesselt, doch der Benzinverbrauch stieg auch in derart göttlichem Maße,
es war schon nicht mehr schön. Und wenn man einen 3Liter treibt, will er halt ausreichend trinken, so hatte ich bald die Wahl zwischen dem Offenbarungseid oder einem anderen Auto
(ganz so schlimm war es nicht),
und so entschied ich mich, etwas kleines, schnelles, sparsames zu kaufen, und da man eh schon
Opel - verseucht war, wurde es ein Kadett GSI.
Der Monza wurde dann verkauft, irgendwo in den Raum Karlsruhe, ich hoffe, er räumt heute noch die Straßen auf, aber viel Hoffnung habe ich da nicht, er war immerhin Baujahr 1982.
Den GSI hatte ich fast 3 Jahre, bis er am 17.Januar 1997 sein Ende an der linken hinteren Ecke eines Försterjeeps fand, der plötzlich meinte, er müsse links abbiegen, als er überholt wurde.
Red Bull verteilte noch einmal mächtig Prügel.
 
 
 
So zwischendurch hatte ich auch ein paar andere Autos, einen Kadett D, dem man einen Solex Doppelvergaser spendierte, und dessen Motor danach leicht überhitzte, einen Ford Taunus, das erste Modell, ein Witerauto. Wenn man tanken war, und man verließ das Kassenhäuschen, schaukelte das Teil immer noch, so toll war das Fahrwerk. Außerdem lief der Ford nur auf 3 Töpfen, bis heute weiß ich nicht, warum. Er hat sich aber wacker geschlagen, bis der TÜV uns schied, wir dann ein Spassmobil daraus machten, das Dach abflexten, und das Gerät dann nach einer Probefahrt zusammenbrach....
 
Zu meinen schönsten Hobbys zählte einmal das Funken. Wir waren über ein paar Jahre hinweg eine wunderbare Clique und trafen uns fast jeden Abend auf dem Tannenberg bei Singen, um den Abend geneinsam ausklingen zu lassen. Jeder hatte etwas zu erzählen, es gab immer was neues, es wurde nie langweilig. War mal einer nicht da, fehlte richtig etwas, denn jeder hatte so seine Eigenheiten, seine liebenswerten Macken, die man einfach vermisste. Funkerclubs wurden gegründet, es gab oder gibt sie noch: Die AFD, die Funkfüchse Radolfzell, die Funkbrücke Stockach, die 0815er, usw.
Doch irgndwann kam, was kommen mußte, es bildeten sich informelle Grüppchen, der Zusammenhalt zerbrach, Freundschaften gingen ausseinander, Gerüchte und Intriegen wurden geschürt. Und irgendwann kam der Punkt, an dem es zu Handgreiflichkeiten kam, Blut floß,
einfach aus einem Blödsinn heraus, weil sich einige nicht riechen konnten. Das war der Punkt, wo
ich dem Tannenberg den Rücken kehrte, und mir selber sagte, daß das alles keinen Zweck mehr hat.
Ich kehrte der Funkerei den Rücken, heute fahre ich viel Motorrad und widme mich der Computerei,
und natürlich schraube ich um mein Leben gern an meinem Monza, den ich zwar schon fast eim Jahr habe, aber immernoch nicht ganz fertig ist.
 
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