Der Laser
Das Wort Laser ist ein Acronym. Es bedeutet:
Light Amplification by Stimulated Emission
of Radiation.
Übersetzt: Lichtverstärkung durch stimuliertes Aussenden
von Strahlung.
Nach dem eingesetzten Lasermedium unterscheidet man
-Festkörperlaser
-Flüssigkeitslaser
-Gaslaser
Hier erklärt findet man den Festkörperlaser
, welcher als Lasermedium Nd:YAG (Yttrium-Aluminium-Granat)
enthält.
Ein Nd:YAG-Laser setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
Kavität mit -Laserstab aus Nd:YAG
-Anregungslampe
-Reflektor
-Resonator mit -Endspiegel
-Auskoppelspiegel
Bestandteile eines Festkörperlasers
Funktionsweise eines Festkörperlasers
Der Laserstab erzeugt die Laserstrahlung. Hierzu muß der
Laserstab angeregt werden.
Damit die Strahlung aus dem Laserstab zur Laserstrahlung wird,
muß sie durch Reflexion an beiden Spiegeln des Resonators
immer wieder durch den Laserstab geschickt werden.
Der Auskoppelspiegel ist zu einem Teil durchlässig. Durch
den Auskoppelspiegel tritt die Laserstrahlung aus dem
Laser aus, wird über Strahlführungsoptiken geleitet
und dann auf das Werkstück fokusiert.
Nach der Modulation der Laserstrahlung unterscheidet man
-cw- Laser, auch als Dauerstrichlaser bezeichnet
-Pulslaser
cw-Laser geben ihre Strahlung kontinuierlich ab. Als Anregungslampe
werden meist Bogenlampen verwendet, die während des Betriebs
dauernd strahlen.
Pulslaser geben die Strahlung pulsförmig ab. Die Pulse sind
meist kurz zu den Pausen. Dadurch erzielt man Pulsleistungen,
die deutlich über der mittleren Leistung liegen. Als Anregungslampe
werden meist Blitzlampen verwendet.
Laserstrahlung unterscheidet sich von der Strahlung anderer Quellen besonders
durch folgende Eigenschaften:
Laserstrahlung ist kohärent. Das heißt sie besteht
aus langen zusammenhängenden Wellenzügen. Im Gegensatz
steht das Licht von thermischen Strahlern, z.B. Glühlampen,
welches kurze, nicht zusammenhängende Wellenzüge enthält.
Kohärentes Licht ist gut fokussierbar.
Außerdem ist Laserstrahlung monochromatisch das heißt
sie enthält nur eine einzige Wellenlänge. Diese Eigenschaft
ermöglicht es, für die Wellenlänge optimierte
Optiken zu verwenden.

Dies geschieht mit Anregungslampen, deren Licht direkt oder über
Reflektoren in den Laserstab gelangen.
Der Laserstab beginnt nun seinerseits Strahlung auszusenden.
Man nennt diesen Vorgang "Oszillation". Durch die Oszillation
verstärkt sich die Strahlung und erhält die Eigenschaften
einer guten Parallelität, die sie für die Materialbearbeitung
wertvoll macht.