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Heisenberg, Werner, *Würzburg 5.12. 1901, † München 1.2. 1976,

dt. Physiker. Seit 1946 Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik und Astrophysik (Göttingen, später München). H. hat mit seinen Beiträgen zur Atom- und Kernphysik die Entwicklung der modernen Physik nachhaltig beeinflußt. 1927 gelangte H. zur Aufstellung seiner Unschärferelation. Für seine Beiträge zur Quantentheorie erhielt er 1932 den Nobelpreis für Physik. Ab 1953 befaßte er sich mit einer einheitl. Feldtheorie der Elementarteilchen (Heisenbergsche Weltformel).

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Galilei, Galileo, *Pisa 15.2. 1564, †Arcetri bei Florenz 8.1. 1642

italienischer Mathematiker, Philosoph und Physiker. Prof. der Mathematik in Pisa (1589-92) und Padua (1592-1610); ab 1610 Hofmathematiker in Florenz. G. wurde durch die Einführung des (quantitativen) Experimentes der Begründer der modernen Naturwissenschaft. Er leitete die Pendelgesetze ab, erfand einen Proportionalzirkel und leitete in reinen Gedankenexperimenten die Gesetze des freien Falls her. Mit dem von ihm nach niederl. Vorbild konstruierten Fernrohr entdeckte er u. a. die Phasen der Venus, die vier ersten, von ihm ›Mediceische Gestirne‹ gen. Monde des Jupiter sowie die Saturnringe und erkannte, daß die Sternhaufen und die Milchstraße aus Einzelsternen bestehen. Seine Planetenbeobachtungen machten ihn zum Vorkämpfer der heliozentr. Lehre des Kopernikus; dies führte zu Auseinandersetzungen mit der röm. Kirche und zu einem Prozeß, der mit seiner Abschwörung und Verurteilung am 22.6. 1633 endete; Galileo wurde zu unbefristeter Haft verurteilt, die er (ab 1637 erblindet) mit kurzer Unterbrechung in seinem Landhaus verbrachte; seine Rehabilitierung durch die kath. Kirche erfogte erst 1992. Legende ist der Ausspruch ›Und sie (die Erde) bewegt sich doch‹. Im Hausarrest verfaßte er 1634 seine ›Unterredungen und mathemat. Demonstrationen über zwei neue Wissenszweige, die Mechanik und die Fallgesetze betreffend‹, sein für den Fortgang der neuen Physik wichtigstes Werk

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Einstein, Albert, *Ulm 14.3. 1879, † Princeton (N.J.) 18.4. 1955,

deutscher. Physiker (ab 1901 schweizer., 1940 amerikan. Staatsbürger). Nach Tätigkeit am Patentamt in Bern (1902-09) Prof. für theoretische. Physik in Zürich und Prag; ab 1914 in Berlin u.a. Direktor des Kaiser Wilhelm-Instituts für Physik; emigrierte 1933 in die USA und wirkte bis zu seinem Tode am Institute for Advanced Study in Princeton (N.J.). Einstein wurde durch seine Arbeiten, von denen einige die Grundlagen der Physik revolutionierten, zum bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts. Einstein schuf die Relativitätstheorie (1905 spezielle, 1914-16 allg. Relativitätstheorie) und die einheitl. Feldtheorie (1929). Einstein  erhielt für seine Beiträge zur Quantentheorie, v. a. für seine Deutung des Photoeffekts, 1921 den Nobelpreis für Physik.

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Hawking, Stephen William,

*Oxford 8.1. 1942, brit. Physiker. Seit 1977 Prof. in Cambridge; arbeitet bes. über Kosmologie und einheitl. Feldtheorie. Sein populärwissenschaftl. Werk ›Eine kurze Geschichte der Zeit‹ (1988) wurde 1992 verfilmt. Hawking leidet an amyotroph. Sklerose und verständigt sich per Computer mit seiner Umwelt. Er ist der führende Astrophysiker unserer Zeit.

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Born, Max,

*Breslau 11.12. 1882, †Göttingen 5.1. 1970, dt. Physiker. Gilt als bedeutender Wegbereiter der modernen theoret. Physik; Arbeiten zur Festkörperphysik, Relativitätstheorie und Optik. Born erhielt 1954 zus. mit W. Bothe den Nobelpreis für Physik.

Und ganz wichitg: Nach diesem Mann ist die Straße benannt ihn der ich wohne !!

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Kopernikus, Nikolaus (Coppernicus, Copernicus),

eigtl. Nikolaus Koppernigk (poln. Kopernik), *Thorn 19.2. 1473, †Frauenburg (Ostpreußen) 24.5. 1543, Astronom. K. erkannte, daß das geozentrische System für die Vorhersage der Planetenpositionen über längere Zeiträume ungeeignet war. Er erarbeitete das heliozentrische System, in dem er die jährl. Bewegung der Erde um die Sonne beschrieb und die tägliche Umdrehung des Fixsternhimmels als Rotation der Erde um die eigene Achse erklärte.

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Hubble, Edwin Powell,

*Marshfield (Mo.) 20.11. 1889, † San Marino (Calif.) 28.9. 1953, amerikan. Astronom. Begründer der modernen extragalaktischen Astronomie. Er stellte fest das je weiter eine Galaxie von uns weg ist desto schneller bewegt sie sich von uns fort. Außerdem war er der Erste, der bewieß das es noch weitere Galaxien außer unserer gibt.

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Wolf, Maximilian (Max), *)Heidelberg 21.)6. 1863, †)ebd. 3.)10. 1932, dt. Astronom. Wurde durch von ihm entwickelte Methoden und Instrumente zu einem der Bahnbrecher der Himmelsphotographie und Astrophysik. Gemeinsam mit dem österr. Astronomen Johann Palisa (*) 1848, †)1925) erstellte er den ersten Sternatlas auf photograph. Grundlage (Wolf-Palisa- Karten).

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Scheiner,Julius, *Köln 25.11. 1858, †Potsdam 20.12. 1913, deutscher Astrophysiker. Arbeitete über Spektroskopie sowie Photographie und Photometrie der Sterne und entwickelte ein Maßsystem der photograph. Empfindlichkeit (Scheiner-Grade).

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Ryle, Sir (seit 1966) Martin [engl. rail], *Brighton 27.9. 1918, †Cambridge 14.10. 1984, britischer Astrophysiker. Professor für Radioastronomie in Cambridge; lieferte bahnbrechende Arbeiten zur Apertursynthese ((Beobachtungsverfahren der Radioastronomie mittels verschiebbarer Antennen, die- als Teilstücke eines großen Radioteleskops aufgefaßt- durch geeignetes Verschieben gegeneinander und durch Drehung ihrer Richtung nach und nach die Teleskopfläche ›aufbauen‹; die nacheinander eintreffenden Signale werden gespeichert und zu einem Bild zusammengesetzt.)); erhielt 1974 mit A.Hewish den Nobelpreis für Physik.

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Chandrasekhar, Subrahmanyan , *Lahore 19.10. 1910, amerikan. Astrophysiker ind. Herkunft. Prof. in Chicago; baute die Vorstellung eines Urknalls (Kosmologie) von G. Lemaître weiter aus. Erhielt 1983 den Nobelpreis für Physik (zusammen mit W.A. Fowler).

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Fowler, William Alfred, *Pittsburgh 9.8. 1911, amerikan. Astrophysiker. Seit 1942 Prof. in Pasadena. Für seine theoretische und experimentellen Untersuchungen von Kernreaktionen, die für die Bildung der chemischen Elemente im Weltall von Bedeutung sind, erhielt er 1983 (mit S.Chandrasekhar) den Nobelpreis für Physik.

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Lemaître, Abbé Georges , *Charleroi 17.7. 1894, †Löwen 20.6. 1966, belgischer Astrophysiker. Entwickelte das Modell eines expandierenden Weltalls (1927) und die Hypothese vom ›Urknall‹.

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Hewish, Antony, *Fowey (Cornwall) 11.5. 1924, brit. Astrophysiker. Entdeckte 1967 die Pulsare; 1974 Nobelpreis für Physik (zus. mit Sir Martin Ryle).

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