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Von Lissabon nach Porto

Areia Branca
Auf dem Weg nach Norden machen wir Station in Areia Branca, einem winzigen Ort direkt am Atlantik. Hier wird uns ein unbeschreiblich schöner Sonnenuntergang beschert.

Die dortige Jugendherberge steht direkt am Strand, und als wir morgens die Fensterläden öffnen, haben wir den Eindruck, auf einem Schiff zu sein: man sieht nichts außer dem blauen Meer!

Obidos

Wir fahren nach Obidos, eines der schönsten portugiesischen Städtchen. Der Ort ist völlig von der gut erhaltenen Stadtmauer eingeschlossen. Die Stadtmauer ist begehbar, sodass man sich einen guten Überblick über den Ort verschaffen kann.

Durch enge Gässchen und über Treppen kann man durch den Ort bummeln. Überall blühen die Tamarisken und Katzen liegen faul in der Sonne. Dieses mittelalterliche Städtchen ist wirklich einen Besuch wert.

Coimbra

Auf unserer Route kommen wir in die berühmte Universitätsstadt Coimbra. Die dortige Universität ist eine der ältesten Europas. Die Stadt lädt in den verwinkelten Gassen zu einem romantischen Spaziergang ein.

		

Wir haben Glück, hier das letzte freie Zimmer in der ausgesprochen luxuriös ausgestatteten Jugendherberge zu bekommen, denn es ist Semsteranfang und zahlreiche Studenten, die noch kein Zimmer gefunden haben, übernachten in der Jugendherberge.

Der Wald von Bucacao

Bevor wir Porto erreichen, besuchen wir einen einzigartigen Märchenwald, den Wald von Bucacao. Aufgrund des besonderen Klimas zählt dieser Wald zu den ältesten und artenreichsten Europas. Im sechsten Jahrhundert pflanzten hier Mönche unzählige exotische aus den portugiesischen Kolonien eingeführte Bäume.

Gegen eine Eintrittsgebühr darf man in den Wald. Auf einsamen Waldwegen steigen wir zum „Cruz Alta" auf, von dem aus man den Wald und das darin befindliche Jagdschloss, das heute ein Nobelhotel beherbergt, überblickt.

Wir treffen hier keine Menschenseele, da sich die anderen Waldbesucher nicht weit von ihren Autos entfernen. Gut, haben wir uns vorher eine Karte des Waldes besorgt, ansonsten kann man in dem dichten Wald leicht die Orientierung verlieren.
Porto

Wir kommen in Porto, der zweitgrößten portugiesischen Stadt und Hauptstadt des Portwein an. Interessant ist eine zweistöckige Brücke, die Gustave Eiffel, der Erbauer des Eiffelturms konstruiert hat. Die verwinkelte, verschachtelte Altstadt Portos sollte man unbedingt gesehen haben. Auf der anderen Seite des Douro haben sich alle bekannten Portweinkeller angesiedelt.

				

Wir nehmen die Gelegenheit wahr, einer Kellerführung mit anschließender Portweinprobe bei „Sandeman" beizuwohnen. Allerdings verkneifen wir es uns, hier eine Flasche Portwein zu kaufen, da wir die nur mit uns herumtragen müßten.

Porto ist die Endstation unserer Nordroute, jetzt wollen wir an die Algarve.