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Teothiacan

Die Ruinen von Teotihuacan sind von Mexico City aus gut mit dem Bus zu erreichen. Der Bus fährt zwar weiter in’s Hinterland, hält aber ca. 100 m von der Anlage entfernt.

Die Anlage ist von der UNO in die Liste der Kulturgüter der Menschheit aufgenommen worden. Über die Gründer und Bewohner weiß man bis heute nicht viel. Man nimmt an, dass um etwa 500 n. Chr. rund 250.000 Menschen in der riesigen Stadt lebten, und diese ca. 200 Jahre später aus ungeklärten Ursachen fluchtartig verließen.

Später benutzten die Azteken den völlig menschenleeren Ort als Zeremoniezentrum. Die „Hauptstrasse" der Anlage ist die „Calle de los Muertos", die Strasse der Toten. Bei den Ausgrabungen hat man hier massenweise Skelette gefunden.

Die Calle de los Muertos ist ca. 2 km lang,

wird gesäumt von der riesigen Sonnenpyramide und etlichen

kleineren reich verzierten Tempeln und Gebäuden und

endet an der Mondpyramide.

Die Sonnenpyramide ist mit 63 Metern Höhe der höchste Bau von Teotihuacan. Von dort oben hat man eine grandiose Aussicht über die ganze Anlage. Bei gutem Wetter kann man von hier den am Ende des Beckens von Mexico City gelegenen 5452 m hohen Popocatepetl sehen.

Offenbar sind blonde

Besucher(innen) der Ruinen

insbesondere für Kinder

eine besondere Attraktion.

Im Tempel des Quetzalcoatl befindet sich ein Innenhof, in dessen Mitte sich der Opferaltar befindet. An diesem Ort konnten bis zu 60.000 Menschen den Opferritualen beiwohnen. Quetzalcoatl, der gefiederte Schlangengott, begegnet uns auf unserer Reise noch mehrfach.

Die Azteken hatten mehrere Götter, die jeweils Erde, Feuer, Mond, Regen und Sonne repräsentierten. Noch heute haben einige Indianer Stämme diesen Glauben behalten.

Nachdem wir einige Stunden in der fast völlig schattenlosen Anlage verbracht haben und Dutzende von aufdringlichen Verkäufern abgewiesen haben, die Holzfiguren und eine Art Trillerpfeife verkaufen wollen, nehmen wir den Bus zurück in die Stadt.